Demografie-Ampel (2019)

Mit der Demografie-Ampel werden die für den demografischen Wandel in einer Stadt / Gemeinde relevanten Variablen aufgeführt und die Positionierung der eigenen Kommune im Vergleich zu den anderen 395 Städten und Gemeinden in NRW in Ampelfarben dargestellt.

 

In der folgenden Abbildung sind die zentralen Variablen dargestellt, die einen Einfluss auf den demografi­schen Wandel nehmen: Geburten, Sterbefälle, Zugezogene und Fortgezogene sowie deren Entstehungs- und Wirkungsvariablen (Ein Klick auf die Abbildung öffnet sie vergrößert in einem neuen Fenster).

VoDemAmp2018Hilchenbach

 

 Innerhalb des Kastens kann man links unten erkennen, dass die Frauen in Hilchenbach nicht so viele Kinder bekommen. Die zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) beträgt rund 1,65 Kinder pro Frau. Hiermit kommt man im Vergleich mit den anderen Städten und Gemeinden in NRW nur auf einen eher durchschnittlichen 236. Rang und gehört damit zur dritten Gruppe aller Städte und Gemeinden in NRW. Dementsprechend ist der Block gelb eingefärbt.

Unglücklicherweise gibt es auch nur wenige Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren: Mit 2.821 oder 18,9% an der Gesamtbevölkerung ist deren Anteil sehr niedrig. Hiermit liegt man auf dem 295. Rang aller Städte und Gemeinden und gehört zur Gruppe vier mit den zweit-niedrigsten Anteilen und der hellroten Einfärbung.

Im Ergebnis führt die geringe Geburtenziffer und der niedrige Anteil an Frauen zu wenigen Geborenen pro 1.000 Einwohner (8,6), hier gehört man zu zweit-ungünstigsten Gruppe und der hellroten Färbung des Blocks.

Leider gibt es in Hilchenbach - wie in den meisten Städten und Gemeinden - mehr Todesfälle (=Gestorbene) als Geburten. Dieser sogenannte natürliche Saldo ist in Hilchenbach mit -4,8 pro 1.000 Einwohner auch deutlich ausgeprägt, man gehört zur ungünstigsten Gruppe 5 und das Feld ist rot eingefärbt.

Zu den Einwohnerverlusten durch den negativen natürlichen Saldo addieren sich nur ganz geringe Wanderungsgewinne (0,9 Personen) Verluste aus einem knapp positiven Wanderungssaldo, das durch mittelmäßig viele Fortgezogene (52,7 pro 1.000 Einwohner) und mittelmäßig viele Zugezogene (53,5 pro 1.000 Einwohner) entsteht.

Insgesamt sind die Ergebnisse für Hilchenbach im Jahr 2018 ungünstig: Die Einwohnerzahl ist um 43 Personen gesunken. Dies entspricht 2,9 Personen pro 1.000 Einwohner. Hiermit liegt man auf dem 295. Rang (von 396) aller Städte und Gemeinden in NRW und gehört zur Gruppe mit dem zweit-ungünstigsten Ergebnis aller Städten und Gemeinden in NRW. Dementsprechend ist der oberste Block hellrot eingefärbt.

 

Unterhalb des Kastens sind drei Zusatzinformationen aufgeführt:
Links oben zeigt sich ein geringer Anteil der Kinder unter 10 Jahren an der Gesamtbevölkerung. Er ist in Hilchenbach einer der geringsten aller Städte und Gemeinden in NRW.

Links unten zeigt sich ein hoher Anteil der Menschen im Alter von 80 Jahren oder älter an der Gesamtbevölkerung. Er ist in Hilchenbach einer der höchsten in ganz NRW.

Rechts unten zeigt der gelb eingefärbte Block, dass es 2018 in der Stadt 4.889 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gab. Dies sind 328 sv-Arbeitsplätze pro 1.000 Einwohner. Damit liegt man im oberen Mittelfeld (Rang 181, Gruppe 3) und zur dritten Gruppe.

 

Einen etwas umfangreicheren Text zur Erklärung der Demografie-Ampel, zu den Städten im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Ruhrgebiet/Rheinland sowie zur Frage, ob alle Menschen aus den kleinen Städten und Gemeinden in die Großstädte ziehen, finden Sie hier.

 

Hier finden Sie 39 Demografie-Ampeln zur Ansicht und zum Download.